Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Landesverband Sachsen e. V.

Aktuelles

Ab in den Wald und Pilze sammeln?

Noch heißt es Geduld! 

Die Saison für Sommerspeisepilze hätte nun eigentlich ihre Hochzeit – wegen der anhaltenden Trockenheit lassen klassische Sommerpilze wir Pfifferlinge, Sommersteinpilze oder auch verschiedene Täublinge noch auf sich warten. Gerade bei anhaltender Trockenheit lohnt sich die Suche vor allem an schattigen, geschützten und feuchteren Standorten, beispielsweise in Senken, an Nordhängen oder in dichteren Mischwäldern. Nach längerer Trockenheit bringt ein einzelner Regenschauer aber meist noch keine Pilzschwemme…

Medientipp im August

Tharandt – Das Tal der Waldretter 

Wie lässt sich der Wald für kommende Generationen bewahren? Die MDR-Dokumentation „Tharandt – Das Tal der Waldretter“, aus der Doku-Reihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“, führt an einen Ort, an dem seit über 200 Jahren über die Zukunft des Waldes nachgedacht und geforscht wird. Ausgehend von der traditionsreichen, 1811 von Heinrich Cotta gegründeten Forstschule erzählt der Film von der Entwicklung der Forstwissenschaft und schlägt den Bogen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Ein sehenswerter Beitrag über Waldwissen, Forschung und die Frage, wie unsere Wälder zukunftsfähig werden können.

Waldbrandsaison 2026

Mit den steigenden Temperaturen hat auch die Waldbrandsaison begonnen. Die meisten Waldbrände werden allerdings nicht durch natürliche Ursachen, sondern durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst: Etwa durch weggeworfene Zigaretten, unerlaubte Feuer oder Fahrzeuge, die auf trockenem Gras abgestellt werden. Um Waldbrände zu verhindern, gilt deshalb in Sachsen und vielen anderen Bundesländern ganzjährig ein Verbot von offenem Feuer im und am Wald. Zusätzlich überwacht Sachsenforst besonders gefährdete Regionen mit Kamerasystemen und veröffentlicht täglich die Waldbrandgefahrenstufen für 31 Vorhersageregionen.

Wildtiere des Jahres 2026

Der Vogel des Jahres ist in diesem Jahr das Rebhuhn. Es lebt vor allem auf Feldern und ist gut getarnt, deshalb sieht man es auch nicht oft. Obwohl es fliegen kann, hält es sich wie viele Hühnervögel meistens am Boden auf und ernährt sich von Samen, Kräutern oder auch Getreide, während aber die Küken am Anfang ihres Lebens besonders viele Insekten fressen. Durch intensive Landwirtschaft, Habitat- und Nahrungsverlust und den Rückgang von strukturreichen Feldern, Hecken und Sträuchern ist das Rebhuhn mittlerweile sehr selten geworden und steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

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