Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Landesverband Sachsen e. V.

Aktuelles

Waldbrandsaison 2026

Mit den steigenden Temperaturen hat auch die Waldbrandsaison begonnen. Die meisten Waldbrände werden allerdings nicht durch natürliche Ursachen, sondern durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst: Etwa durch weggeworfene Zigaretten, unerlaubte Feuer oder Fahrzeuge, die auf trockenem Gras abgestellt werden. Um Waldbrände zu verhindern, gilt deshalb in Sachsen und vielen anderen Bundesländern ganzjährig ein Verbot von offenem Feuer im und am Wald. Zusätzlich überwacht Sachsenforst besonders gefährdete Regionen mit Kamerasystemen und veröffentlicht täglich die Waldbrandgefahrenstufen für 31 Vorhersageregionen.

Medientipp für Mai

Das Flüstern der Wälder – Frankreich, 2025

Seit April läuft der Film „Das Flüstern der Wälder“ in unseren Kinos. Gedreht wurde vor allem in den französischen Vogesen, aber auch im Schweizer Jura sowie in Norwegen. Der Film lädt dazu ein, unsere Wälder als komplexe, lebendige Ökosysteme zu betrachten, in denen Bäume, Pilze und Tiere in engem Austausch stehen. Er zeigt dabei auch, wie sensibel dieses Gefüge auf Eingriffe reagiert und welche Folgen Klimawandel und intensive Nutzung haben können. Gleichzeitig zeigt der Film Wege auf, wie Wälder widerstandsfähiger werden können und sich im Lauf der Zeit immer wieder wandeln können.

Wildtiere des Jahres 2026

Der Vogel des Jahres ist in diesem Jahr das Rebhuhn. Es lebt vor allem auf Feldern und ist gut getarnt, deshalb sieht man es auch nicht oft. Obwohl es fliegen kann, hält es sich wie viele Hühnervögel meistens am Boden auf und ernährt sich von Samen, Kräutern oder auch Getreide, während aber die Küken am Anfang ihres Lebens besonders viele Insekten fressen. Durch intensive Landwirtschaft, Habitat- und Nahrungsverlust und den Rückgang von strukturreichen Feldern, Hecken und Sträuchern ist das Rebhuhn mittlerweile sehr selten geworden und steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

Wildtierökologie im Frühling

Was machen eigentlich Schwarzwild, Rehwild und Rotwild gerade?

Wildschweine, auch Schwarzwild genannt, bringen ihren Nachwuchs überwiegend im Spätwinter und Frühjahr zur Welt. Die Paarungszeit, die sogenannte Rauschzeit, endet in der Regel im Januar, und die Tragezeit beträgt etwa 115 Tage (rund vier Monate). Im Durchschnitt werden etwa sechs Frischlinge pro Bache geboren, wobei in Mais- und Rapsanbaugebieten aufgrund des hohen Nahrungsangebotes auch größere Würfe möglich sind.

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